Schweizer Kartoffelanbau

Pflanzung 10’898 ha = ca. 15’263 Fussballfelder

Ernte total 389’000 Tonnen

Speisekartoffeln 156’300 Tonnen

Veredelungskartoffeln 141’000 Tonnen

Verfütterung an Tiere 51‘600 Tonnen

Pflanzkartoffeln 20‘100 Tonnen

Export 10’300 Tonnen

Pro Kopf-Konsum 41.7 kg pro Jahr

(Zahlen 2016)

Erfahren Sie mehr über die Kartoffel unter kartoffel.ch

Kartoffelsorte

 

Kochtyp A: festkochend

Ideal für: Kartoffelsalat, Salzkartoffeln, Gschwellti

Gut für: Bratkartoffeln, Kartoffelsuppe

Kartoffelsorten: Amandine, Charlotte, Ditta, Nicola, Ratte, Stella

Kochtyp B: vorwiegend festkochend

Ideal für: Rösti, Bratkartoffeln

Gut für: Gschwellti, Salzkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelsuppe

Kartoffelsorten: Agata, Appell, Lady Christl, Lady Felicia, Urgenta, Victoria

Kochtyp C: mehlig kochend

Ideal für: Pommes frites, Kartoffelstock, Gnocchi, Baked Potatoes

Gut für: Kartoffelgratin, Bratkartoffeln, Kartoffelsuppe

Kartoffelsorten: Agria, Bintje, Derby, Désirée, Natruella

Die Zusammensetzung der Kartoffel

Die Kombination aller Inhaltsstoffe macht die Kartoffel zu einem einzigartigen Nahrungsmittel. Kartoffeln sind gut, gesund, und es steckt viel drin. (www.kartoffel.ch)

Frittiertipps

  • Tiefgekühlte Kartoffelprodukte immer direkt, das heisst nicht aufgetaut, im Verhältnis 1:10 frittieren (pro 1 kg Frittiergut 10 Liter Fettstoff).
  • Auf die angegebenen Frittiertemperaturen achten (je nach Backgut bis max. 175 °C).
  • Die Fetttemperatur darf nicht zu stark absinken, da vor allem teiggeformte Produkte aufplatzen können. Bei zu niedriger Temperatur saugen die Produkte zu viel Öl auf und die Frittüre verdirbt schneller.
  • Die Lebensdauer der Frittüre nimmt drastisch ab, wenn darin gewürzte Speisen zubereitet werden.
  • Nur Fettstoff wählen, der hoch erhitzbar ist (z.B. Sonnenblumenöl, Frittierfette).
Passen Sie auf was in Ihrer Fritteuse landet.

  • Frittierkorb nicht überfüllen, da dies die Garzeit verlängert, die Produkte mehr Fett aufnehmen und die Frittüre schneller verdirbt.
  • Nie über der Fritteuse salzen / würzen.
  • Frittüre täglich filtrieren.
  • Bei Nichtgebrauch erkaltete Fritteuse abdecken, um Frittüre vor Licht, Luft und Staub zu schützen.
  • Nur zum Gebrauch einschalten, langes Warmhalten schadet der Frittüre.

Eine verdorbene Frittüre erkennen Sie an folgenden Merkmalen

  • Starkes Schäumen (wie Bierschaum).
  • Tiefer Rauchpunkt (ab 170 °C).
  • Beissender Rauch, der Augen und Schleimhäute reizt.
  • Schlechter Geruch und Geschmack des Backgutes.
  • Negatives Testergebnis am Testgerät (Toleranzwert: TPM 27 %).
  • Fritteuse regelmässig gründlich reinigen und mehrfach spülen. Achtung! Rückstände von Reinigungsmitteln zerstören das Fett und können starkes Schäumen verursachen.
  • Zuverlässigkeit des Thermostates regelmässig mit einem Thermometer überprüfen.

Die Tipps im Umgang mit den Tiefkühlprodukten

  • Originalkarton / Beutel im Tiefkühler lagern – die Verpackung bietet Schutz gegen Beschädigungen.
  • Kartons nicht auf den Kopf bzw. hochkant stellen: Die Verpackungen werden aus Qualitätsgründen nicht prall gefüllt. Daher können die Tiefkühlprodukte in den Kartons rutschen, was zu Beschädigungen führt.
  • Kartons / Beutel niemals direkt auf den Boden des Tiefkühlraums stellen sowie geöffnete Beutel wieder versiegeln, da ansonsten Gefrierbrand entsteht.
  • Das Auftauen und Wiedereinfrieren kann bei den Produkten zu Austrocknen, Gefrierbrand, Geschmacksveränderungen oder zum Zerplatzen oder Verbrennen während des Zubereitens führen.
  • Die richtige Lagertemperatur liegt bei –18 °C bis –20 °C.